Unser
Betreuungsverein ist seit 1993 durch die Regierung von Schwaben
an-erkannt. Zu seinen gesetzlich festge-legten Aufgaben zählt
neben der Be-treuung von Erwachsenen mit psychi-schen, körperlichen,
geistigen oder seelischen Behinderungen die Suche, Begleitung
und Unterstützung von eh-renamtlichen Betreuern und von
betreu-enden Familienangehörigen. Dies ge-schieht in enger
Kooperation mit allen im Bereich des Betreuungsgesetzes tätigen
Institutionen wie dem Vormund-schaftsgericht, der Betreuungsbehörde,
dem Gesundheitsamt und verschiede-nen Behörden. Seit 1999
berät der Be-treuungsverein auch über Vorsorgevoll-machten
und Betreuungsverfügungen für den Fall einer möglichen
späteren Betreuungsbedürftigkeit.
Die Führung gesetzlicher
Betreuun-gen umfasst die gesetzliche Vertretung in all den Lebensbereichen,
in denen der Betreute seine Angelegenheiten nicht mehr selbst
regeln kann. Das Vormundschaftsgericht legt in seinem Beschluss
über die Bestellung eines Betreuers verschiedene Wirkungskrei-se
fest, in denen der Betreuer tätig wer-den und die Angelegenheiten
des Be-treuten regeln muss. |
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Die
häufigsten Wirkungskreise um-fassen die Vermögenssorge,
die Ge-sundheitssorge, die Aufenthaltsbestim-mung und die Entscheidung
über die Unterbringung, aber auch die Geltend-machung von
gesetzlichen An-sprüchen, die Wohnungsauflösung und
die Suche eines Platzes im Alten- oder Pflegeheim.
Nach dem kontinuierlichen
Aufbau in den vergangenen Jahren werden von unseren MitarbeiterInnen
gegenwärtig über 50 Betreuungen geführt.
Seit 1998 gibt es im oberen
und unte-ren Landkreis den "Betreuerstamm-tisch"
als Angebot für alle, die bereits ehrenamtlich oder innerhalb
der Familie eine Betreuung nach dem Betreuungsgesetz führen
oder Interes-se an dieser verantwortungsvollen und spannenden
Aufgabe haben. An unse-ren Stammtischen bieten wir ehren-amtlichen
Betreuern Informationen rund ums Betreuungsrecht und Hilfestelun-gen
für die Ausübung der ehrenamtli-chen Tätigkeit.
Im Vordergrund der Abende steht jedoch das gegenseitige Kennenlernen
und der Erfahrungsaus-tausch mit anderen Betreuern. |